Ab sofort hat Mozilla in den europäischen Android-Play-Stores den neuen Firefox mit dem Beinamen Daylight im Angebot.
Mozilla stellt den Android-Browser in der Version Daylight auf die eigene Browser-Engine Geckoview um und nutzt nicht länger die Google-eigene Engine Blink. Mozilla verspricht durch die Umstellung einen schnelleren Browser, der mehr Datenschutz und Sicherheit biete, weil Mozilla unabhängig entscheiden könne, welche Funktionen man anbieten wolle. Enthalten sei etwa ein verbesserter Tracking-Schutz (ETP), der im Standard-Modus aktiviert sei. Außerdem lasse sich der Private Modus direkt über die Startseite von Firefox für Android starten, teilt Mozilla mit.

URL-Leiste am unteren Rand. Quelle: Mozilla
Neu gestaltet hat Mozilla auch die Nutzeroberfläche. Anwender könnte so etwa die Suchleiste wahlweise am unteren oder oberen Bildschirmrand platzieren. Auch den Dark Mode hat Mozilla überarbeitet, der kann nun etwa zeitgesteuert aktiviert werden. Außerdem lassen sich Tab-Kollektionen als Gruppen erstellen und benennen, um sie später zu öffnen. Außerdem ist die Bild-in-Bild-Funktion (PiP) nun auch im Android-Ableger des Browsers vorhanden.

Mit Namen versehene Tab-Kollektionen. Quelle: Mozilla
Nutzer, die Firefox bereits auf ihre Android-Geräte heruntergeladen haben, erhalten das Update entweder als automatische oder manuelle Aktualisierung. Neue Anwender finden den Browser im Playstore von Google. Mozilla hat den Rollout vorerst in Europa gestartet. Die USA wird am 27. August bedient, teilt Mozilla mit.



