Die The Document Foundation hinter der freien Office-Suite Libreoffice, hat ihre Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegt. Demnach hat die Stiftung 906.470 Eeuro eingenommen, den überwiegenden Teil über Spenden.
Im Jahr 2018 hatte die Stiftung noch Einnahmen von 855.000 Euro gemeldet, es geht also finanziell aufwärts. Mit rund 99 Prozent haben die Spenden für die Document Foundation den Löwenanteil an den Einnahmen. Das verbleibende Prozent stammt aus Mitgliederbeiträgen.
Ausgegeben hat die Stiftung rund 680.000 Euro. Davon flossen rund 467.000 Euro in Gehälter von Angestellten und Freelancern. Die Libreoffice Conference und die Präsenz bei der Fosdem stehen mit 34.500 Euro bei den Ausgaben. Hardware und Infrastruktur haben mit rund 42.600 Euro zu Buche geschlagen und Rechtsberatungen und Beratung kosteten rund 41.700 Euro.
Im Jahr 2019 hat die Document Foundation auch Neuwahlen des Vorstand abgehalten. Das Board of Directors besteht seitdem aus Michael Meeks, Thorsten Behrens, Franklin Weng, Daniel Armando Rodriguez, Cor Nouws, Lothar Becker und Emiliano Vavassori. Stellvetreter sind Nicolas Christener und Paolo Vecch. Die Bilanz ist online nachzulesen und listet auch die Aktivitäten der Foundation im Detail auf.




