Der auf Sizilien lebende Redis-Gründer Salvatore Sanfilippo, besser bekannt als “antirez”, gibt seinen Maintainer-Job für die In-Memory-Datenbank Redis ab. Er möchte in Zukunft wieder mehr selbst programmieren.
In den letzten Jahren habe sich sein Job stark gewandelt. Ging es ursprünglich darum Redis aufzubauen, bestand die Arbeit in den letzten Jahren vor allem darin, sicherzustellen, dass Redis so nützlich und zugleich zuverlässig wie möglich ist. Seine Hauptaugenmerk liege inzwischen darauf, auszuwerten, was andere Entwickler über den Redis-Code erzählen, die ihn verbessern oder ändern wollen. Er wollte aber, so “antirez” in seinem Blogpost, nie Software-Maintainer werden.
Das Projekt auf diese Weise zu betreuen sei zwar der richtige Weg für Redis. Er aber schreibe Code, um sich selbst auszudrücken und wolle lieber ein schlechter Künstler sein als ein guter Programmierer. Daher gibt er seine Maintainer-Rolle ab, künftig sollen Yossi Gottlieb und Oran Agra diese ausfüllen und Redis als Maintainer weiterführen. Ihre Aufgabe bestehe unter anderem darin, ein nachhaltiges Entwicklungsmodell für Redis zu finden und mit den Entwicklern zu kommunizieren. Dazu gibt es bereits einen Blogpost.
Sanfilippo werde künftig seine Ideen in die Redis Labs einbringen und weiter im Beratergremium für Redis sitzen. Konkrete Pläne, was er mit seiner freien Zeit tun will, hat er allerdings nicht. Er sei aber ziemlich sicher, in Zukunft wieder Code selbst zu schreiben – es mache “einfach zu viel Spaß”. Er wolle sich aber auch um seine Hobbys kümmern, mehr bloggen und eventuell Videos veröffentlichen, die IT-Wissen nachvollziehbar erklären.





