Mit der Einreichung der Paketverwaltung APT 2.0 in den unstable Zweig von Debian machen die Entwickler einen Schnitt mit dem Zweig 1.9. Statt die unhandliche Versionsnummer 1.10 zu wählen geht es gleich auf die 2.0.
APT bringt in dieser neuen Ausgabe einige Features mit, die sich unter anderem in einer besseren Leistungsfähigkeit niederschlagen sollen, schreibt Entwickler Julian Andres Klode in seinem Blog. Unter anderem nutzt APT nun die Hash-Funktion von Libbgrypt statt der eingebundenen Referenzimplementierung von MD5, SHA1 und SHA2. Zudem soll APT bei Updates schneller Entpacken können, indem die parallele Abarbeitung verbessert wurde. Der Sicherheit dient die Anbindung von auth.conf ausschließlich über HTTPS-Quellen.
Kommandos, die auf Paketnamen reagieren können nun Patterns im aptitude-Stil entgegennehmen. Außerdem wartet apt nun unbegrenzt auf einen dpkg-Lock. APT 2.0 ist auch in Debian Testing zu finden.





