Panfrost, der freie Treiber für Mali GPUs bringt neuerdings Support für zahlreiche Features von OpenGL ES 3.0 mit. Das ermöglicht bessere Grafik auf der GPU-Reihe.
Das Collabora-Blog berichtet über die Neuerungen, die das Rendern nicht nur beschleunigen, sondern die Ergebnisse auch realistischer aussehen lassen. Das instanziierte Rendern und Primitive Restart machen die Grafikanwendungen schneller.
Uniform Buffer Objects und 3D-Texturen vereinfachen es Entwicklern, effiziente Grafik-Shader zu schreiben, was ebenfalls die Grafik beschleunigt. Multiple Render Targets ermöglichen moderne Render-Techniken wie Deferred Shading. Der Blogpost lädt ein, die Neuerungen zu testen. Spiele wie SuperTuxKart würden damit flüssiger laufen und realistischer aussehen, weil sie die Features von OpenGL ES 3.0 verwenden.
In Testsuite integriert
Der ES-3.0-Support ist zugleich in der Continuous-Integration-Infrastruktur gelandet. Auf diese Weise prüft eine Testsuite namens drawElements Quality Program (dEQP) Upstream-Änderungen an Mesa, was nun auch die zukünftige Änderungen an ES 3.0 einschließt. Auf dem Mali T860 im Lab erreicht Panfrost bereits 95 Prozent der Anforderungen von dEQP.
Weil Panfrosts ES-3.0-Support auch in Upstream-Mesa steckt, funktioniert es auch mit dem Mainline-Kernel. Der Code sei zwar noch experimentell, lasse sich aber einsetzen, wenn der Entwickler das neueste Mesa kompiliere und die Umgebungsvariable “PAN_MESA_DEBUG=gles3” setze.





