Die Stadtverwaltung Dortmund hat 2018 mit dem Masterplan Digitale Stadtverwaltung begonnen, die Potenziale von Freier Software und Offenen Standards auszuloten. Vor einigen Wochen hat die zuständige Arbeitsgruppe Freie Software die erste Phase der Analyse abgeschlossen und einen Sachstandsbericht vorgelegt.
Die Arbeitsgruppe Freie Software, besteht aus dem Dortmunder Systemhaus, dem Personalrat der Stadtverwaltung Dortmund und der Bürgerinitiative Do-FOSS. Der Sachstandsbericht definiert unter anderem Anforderungen, erläutert Begriffe und enthält eine Bestandsaufnahme., teilt die Stadtverwaltung mit. 2018 war der Startschuss für den Masterplan gefallen.

Jörg Zilian (Leiter Dortmunder Systemhaus) und Personaldezernent Christian Uhr (vorne, v. l.), präsentierten zusammen mit Dennis Nitschke (Dortmunder Systemhaus), Till Schäfer und Christian Nähle (beide Do-FOSS) den jüngst beendeten Sachstandsbericht zum Thema (hinten, v. l.). Quelle: Dortmund-Agentur / Torsten Tullius
Die Stadt Dortmund will mit der Fokusierung auf freie Software insbesondere Abhängigkeiten zu einzelnen IT-Anbietern reduzieren. Daneben sind die Erhöhung der Flexibilität beim Softwareeinsatz, der Einsatz von offenen und standardisierten Dateiformaten, neue Synergien sowie der Abbau von lizenzrechtlichen Hemmnissen Ziele der Stadtverwaltung.
Der Sachstandsbericht dient der Arbeitsgruppe als Basis für das weitere Vorgehen. Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr lobt die bisherige Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative: „Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, dass Bürger und Verwaltung konstruktiv und vertrauensvoll zusammenarbeiten können. Die neu gewonnenen Erkenntnisse werden uns dabei helfen, Abhängigkeiten vorzubeugen und auch in Zukunft digital handlungsfähig zu bleiben.“
Die Arbeistgruppe befasst sich nun mit einem Ergebnisbericht zum Einsatzpotenzial Freier Software und Offener Standards. Er soll den politischen Gremien bis Ende des zweiten Quartals 2022 vorliegen. Begleitend soll es verschiedene fachliche und öffentliche Beteiligungsformate geben. Im ersten Quartal 2022 etwa, sei eine kommunale Open Government Konferenz in Dortmund geplant, teilt die Verwaltung mit.





Wetten, dass da diese miese Firma aus Redmond wieder Versprechen und Köfferchen abliefert.