Microk8s unterstützt Kubeflow und Kubernetes 1.17

Microk8s unterstützt neuerdings die Version 1.17 von Kubernetes, bringt Kubeflow und ein neues Load-Balancer-Addon mit und aktualisiert Komponenten.

Das Snap-Paket des auf einem gewöhnlichen Rechner installierbaren Kubernetes-Clusters installieren Anwender laut einem Release-Post über den Befehl “sudo snap install microk8s –classic –channel=1.17/stable”. Sie erhalten dann ein Kubernetes 1.17 und können über “microk8s.enable Addon” zusätzlich verschiedene Addons aktivieren, darunter Helm, DNS und weitere.

Neu an Bord von Microk8s ist das Kubeflow-Addon. Der Name erinnert nicht ohne Grund an Tensorflow: Die Machine-Learning-Plattform erlaubt es unter anderem, Container auf Kubernetes auszuliefern, die wesentliche Machine-Learning-Workflows ermöglichen. Dabei hilft die fest integrierte Komponente namens Kubeflow Pipelines.

Addons und Aktualisierungen

Das ebenfalls neu integrierte MetalLB Loadbalancer Addon lässt sich über “microk8s.enable metallb” ausprobieren, ebenso gibt es jetzt eine vom Apiserver separate Front-Proxy-CA. Der Befehl “microk8s.status” gibt nun auch den Status von Helm aus, das seit kurzem zudem ohne Tiller auskommt. Versions-Updates gibt es zudem für Linkerd, Jaeger, den Prometheus-Operator, Istio und Helm.

Weiterhin heißt der Standard-Namespace von Microk8s nun “k8s.io”. Der Cluster-Agent behandelt Ausnahmen besser, zudem haben die Entwickler Probleme bei Cluster-Updates behoben. Nicht zuletzt erweitert “microk8s.inspect” seinen Tätigkeitsbereich: Der Befehl setzt Storage- und Prioritäts-Klassen zurück und entdeckt fehlende Cgroups der ersten Generation. Testen lässt sich Microsk8s unter anderem auf einem aktuellen Ubuntu, aber auch auf Fedora. Das muss dafür allerdings zusätzlich den Support für das Snap-Format installieren.

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