Das dem BSI angeschlossene Computer Emergency Response Team der Bundesverwaltung (CERT Bund) hat vor einer kritischen Sicherheitslücke im VLC-Mediaplayer gewarnt. Die Lücke lässt sich remote ausnutzen.
Betroffen ist die aktuelle Version VLC 3.0.7.1 für Linux und Windows. Derzeit ist kein Update von VLC verfügbar, das das Problem behebt. Laut der Warnung des CERT Bund kann ein entfernter Angreifer die Schwachstelle im freien Player nutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen, eine Denial-of-Service-Attacke auszulösen, Informationen auszuspähen oder Dateien zu manipulieren. Das Problem entsteht durch einen Speicherfehler. Der resultierende Bufferoverflow ermöglicht dann das Ausführen von Code.



