Die neue Version der KaOS-Distribution nutzt als Desktop-Umgebung das aktuelle Plasma 5.16.2. Der überarbeitete Installationsassistent Calamares kommt jetzt vor allem Nutzern von Nvidia-Grafikkarten entgegen.
Diese müssen jetzt nicht mehr im Non-Free-Modus auf die Nvidia-Lizenz klicken – Calamares zeigt die Lizenz auf der entsprechenden Seite direkt an. Das Welcome-Modul kann anhand der IP-Adresse den Standort ermitteln und daraus wiederum die passende Sprache vorschlagen. Das Partitionsmodul enthält zudem weitere Prüfungen, die einen Datenträger auf gültige Partitionslayouts abklopfen.
LibreOffice liegt nicht nur in der Version 6.2.0 bei, sondern ersetzt auch Calligra als Standard-Office-Anwendung. Mit an Bord ist Croeso (Walisisch für “Willkommen”), das Anwender bei der Einrichtung einer neuen KaOS-Installation unterstützt.
Die übrigen Pakete haben die Entwickler aktualisiert. Freuen dürfen sich Anwender unter anderem über ICU 64.2, Glib2 2.60.4, Krb5 1.17, Iptables 1.8.3, Xorg-server 1.20.5, Proj 6.0.0, NetworkManager 1.18.1, Poppler 0.78.0, Nano 4.3, GStreamer 1.16.0 und Qt 5.13.0. Im Hintergrund arbeitet der Linux-Kernel 5.1.15. Die KaOS-Repositories bieten ab sofort nicht mehr Qt4 an.
Alle Neuerungen fasst die offizielle Ankündigung zusammen.





