Google schließt mit seinen Juli-Updates für das Android-Betriebssystem mehrere als kritisch eingestufte Lücken. Das Sicherheitsproblem, das Google als das gefährlichste bezeichnet, steckt im Media-Framework.
Über diese Lücke könnten Angreifer aus der Ferne Zugriff auf das Telefon erlangen und dort Schadcode ausführen. Für den erfolgreichen Angriff müsste der Nutzer eine speziell präparierte Datei im Context des Media-Framework öffnen. Google liegen nach eigenen Angaben im Security-Bulletin für Juli keine Informationen vor, dass die Lücke ausgenutzt wird. Google führt noch weitere kritische Lücken auf, die ähnliche Angriffe ermöglichen. Ein Update, wenn möglich, ist für die Google-Geräte wie der Pixel-Serie also angebracht.
Weitere Sicherheitsprobleme stecken in einigen Komponenten des Chiplieferanten Qualcomm. Auch bei dieser Auflistung sind kritische Probleme dabei. Insgesamt sind 33 Sicherheitslücken genannt, die mit den Updates beseitigt werden. Das Schadenspotenzial der Probleme ist mit den Einstufungen kritisch oder hoch klassifiziert. Wie gewohnt liegt es nun an den einzelnen Herstellern, die Patches auch auf ihre Geräte zu bringen.



