DOSBox-Entwicklung geht mit Bugfix-Release langsam weiter

Mithilfe der Software DOSBox lassen sich alte MS-DOS-Programme unter Linux starten. Nachdem die Entwicklung lange Zeit eingeschlafen zu sein schien, erschien jetzt erneut eine kleine Aktualisierung, die vor allem Sicherheitslücken stopft.

In der Version 0.74-3 kann eine zu lange Zeile in einer BAT-Datei nicht mehr im Parsing-Buffer zu einem Überlauf führen. Des Weiteren blockiert die neue Version den Zugriff auf das “/proc”-Verzeichnis, sofern Anwender das Root-Verzeichnis oder “/proc” mounten. Die übrigen Änderungen beheben ebenfalls Buffer Overflow-Fehler und korrigieren das OpenGL-Rendering.

Die letzte Version der DOSBox erschien im August 2018 und behob ebenfalls nur Fehler. Die Entwickler arbeiten aber bereits an einer Version 0.75, welche vor allem die Kompatibilität mit MS-DOS-Spielen verbessern soll. Einige der auf diesem Weg noch zu behebenden Fehler dauern nach Angaben der Entwickler allerdings länger als gedacht

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