Cern prüft Open-Source-Alternative zu Microsoft

Mit dem Microsoft Alternatives Project, kurz MAlt, prüft das Forschungszentrum Cern den Umstieg von Microsoft-Software auf Open Source. Ein Ziel ist es, Lizenzkosten zu sparen.

In dem laut einem Blogbeitrag bereits vor Jahresfrist gestarteten MAlt-Projekt ist es ein weiteres Ziel, die Hoheit über die eigene Software zurückzubekommen, indem Open-Source-Software eingesetzt wird. Der Blogbeitrag nennt die für eine Forschungseinrichtung und Non-Profit-Organisation oft günstigen Konditionen für kommerzielle Software als Grund für die ursprüngliche Entscheidung dafür. Es zeige sich allerdings, dass wegen der wachenden Nutzung und Verbreitung der kommerziellen Software innerhalb des Cern diese finanziellen Vorteile sich nach und nach in Luft auflösen. Schließlich finde man sich in den üblichen Business-Modelen für die Lizenzen wieder.

Als Beispiel nennt der Beitrag die bislang von Microsoft eingeräumten Akademischen Lizenzen, die nun widerrufen worden seien, was einem Preisanstieg um das zehnfache gleichkomme. Man habe zwar eine Übergangsfrist ausgehandelt habe aber gleichzeitig das Alternativprogramm gestartet. Noch im Jahr 2019 werde es Test mit Mail-Services und Telefonieprogrammen geben, heißt es im Beitrag.

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