Die Neuerungen konzentrieren sich vor allem auf die Emulation von ARM-, MIPS-, PowerPC- und RISC-V-Systemen. Die x86-Emulation unterstützt Intels Hardware Accelerated Execution (HAX) jetzt neben Darwin auch auf anderen POSIX-Syteme wie etwa Linux.
Virtuelle ARM-Maschinen dürfen jetzt mehr als 255 GByte Hauptspeicher besitzen. Verbessert haben die Entwickler die auch die Emulation der ARM PMU. Auf Aarch64-Systemen startet der Kernel auf Wunsch oberhalb der Speichergrenze von 4 GByte. Hinzugekommen sind zudem weitere ARMv8+-Extensions. Neu ist die Emulation von Musca- und MPS2-Rechnern.
Unter x86-Prozessoren können Xen PVH-Images mit der „-kernel“-Option booten. Mit Qemu 4.0 erstellte virtuelle Maschinen nutzen standardmäßig die maximale PCIe 4.0-Geschwindigkeit. „virtio-blk“ unterstützt „DISCARD“ und „WRITE_ZEROES“, was Besitzern einer SSD entgegenkommt. Nicht mehr an Bord ist die Unterstützung von Intels Memory Protection Extensions (MPX). Alle Neuerungen fasst die offizielle Ankündigung zusammen.



