Compiler-Framework LLVM 8.0.0 bringt Neuerungen

Mit der Veröffentlichung der LLVM Compiler Infrastructure 8.0.0 hat das Entwicklerteam an der Universität Illionis einiges an Neuerungen in das Framework einfließen lassen.

Schon bei der Konfiguration hilft ein neuer Cmake-Check herauszufinden, ob die verwendete Toolchain noch aktuell ist oder demnächst ohne Support dasteht. LLVM 8 braucht demnächst mindestens Clang 3.5, Apple Clang 6.0, GCC 5.1 und Visual Studio 2017. Die Entwickler hatten die Mindestvoraussetzungen schon länger diskutiert, um auf neuere Versionen von Programmiersprachen umstellen zu können und ältere unter den Tisch fallen zu lassen.

Zu den Neuerungen zählt ein Software Cache Prefetching unter x86-Systemen. Laut den Release Notes sind die profilgesteuerten Analysen der Speicherzugriffe Teil eines größeren Unterfangens, das zu einer Leistungssteigerung führen soll.

Dagegen helfen Änderungen bei der ARM64-Architektur dabei, Meltdown und Spectre möglichst zu bannen. Neu hinzugekommen ist die Hexagon-Architektur. Die Release Notes listen die Änderungen nach unterstützter Architektur auf.

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