Mit dem Werkzeug TLP lassen sich schnell verschiedene Stromsparmechanismen einschalten und so insbesondere die Laufzeit von Laptops verbessern. Die jetzt freigegeben Version 1.2 unterstützt ab sofort NVMe-, USB- und IEEE1394-Geräte.
Des Weiteren unterstützt TLP 1.2 auch die Multi Queue I/O Schedulers (blk-mq). Im manuellen Modus behält das Tool zudem die Power-Einstellungen bis zum nächsten Reboot oder TLP-Start.
TLP 1.2 kann mit den Frequency Limits der Intel GPUs umgehen. Das neue Kommando tlp-rdw schaltet RDW-Aktionen von Funksendern bis zum nächsten Reboot ab.
Besonders freuen dürfen sich Besitzer von Lenovo-Laptops: TLP unterstützt ab sofort auch die ThinkPad-Modelle 25, der 80er-Reihen (Coffee Lake) und alle neuere Modelle. tlp-stat liefert verbesserte Empfehlungen für externe Kernel-Module. Kommt ein Linux-Kernel ab Version 4.17 zum Einsatz, nutzt TLP 1.2 eine neue native Kernel-API für den Zugriff auf Batterie-Features.
Abschließend versetzt die neue Version nicht mehr alle USB-Scanner in den Stromsparmodus, die libsane verwaltet.
Sämtliche Neuerungen fasst die entsprechende Seite auf GitHub zusammen.



