Die Firewall-Distribution IPFire 2.21 Core Update 128 kann auf Support für TLS 1.3 verweisen. Das Update auf OpenSSL 1.1.1 bringt diese Verschlüsselung mit.
Die Entwickler können auf einen vielfältigen Einsatz von TLS 1.3 verweisen, etwa beim Zugriff auf das Webinterface mit Browsern, die TLS 1.3 unterstützen. Auch abgehende Verbindungen von der Firewall unterstützen das Protokoll. Zudem sind auch die vom IPFire-Projekt betreuten Ad-ons für TLS 1.3 gerüstet. In puncto Sicherheit haben die Macher auch die Liste der vertrauenswürdigen Certificate Authorities (Cas) einem Update unterzogen.
Als Linux-Kernel kommt im Core Update 128 nun der aktuellste Stand aus dem Zweig 4.14 zum Einsatz. Die Entwickler haben einige Patches hinzugefügt, um besseren Hardware-Support zu erreichen. Das betrifft etwa die LEDs von neueren Mainboards des Herstellers PC Engines, die nun funktionieren.
Mit der Umstellung auf OpenSSL 1.1 haben die Entwickler ältere Versionen entfernt, wer sein System individuell kompiliert hat, müsse sich darauf einstellen, dies erneut tun zu müssen, heißt es in der Ankündigung.
Mit der neuen Version soll auch eine bessere Leistung einhergehen. Es sei aufgefallen, dass IPFire nicht immer den optimalen Durchsatz der Hardware genutzt habe. Man habe deswegen das System so konfiguriert, dass es mehr Pakete routen kann, teilen die Entwickler mit. Auf schneller Hardware mit ebensolchen Prozessor-Cores könne dies zu einer bis zu zehnprozentigen Leistungssteigerung führen.





