Audio-Streaming legt zu

Wie der Bundesverband der deutschen Musikindustrie mitteilt, blieben die Musikverkäufe als Stream, CD oder Schallplatte 2018 stabil. Aber der Anteil des streaming legte zu Lasten von CD und Vinyl um rund ein Drittel zu.

Das Streaming konnte damit einen Marktanteil von 46,4 Prozent verbuchen. Andererseits ist die CD trotz eines Minus von rund 20 Prozent immer noch klar der zweitstärkste Umsatzbringer mit einem Marktanteil von 36,4 Prozent. Mit sehr deutlichem Abstand folgen Downloads, die 7,8 Prozent des Umsatzes beisteuerten, und die Vinyl-LP. Letztere, über viele Jahre ununterbrochen im Aufwind, ist gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Prozent gesunken und liegt Ende 2018 bei einem Marktanteil von 4,4 Prozent

Dr. Florian Drücke, der Vorstandsvorsitzende des BVMI: „Eine Botschaft an all jene, die noch immer der Meinung sind, User Upload-Plattformen sollten keine höheren Lizenzen zahlen müssen: Laut aktuellen Studien konsumieren die Fans Musik zu etwa gleichen Zeitanteilen über Audio- und Video-Streaming-Angebote. Das schlägt sich jedoch mitnichten im Umsatz nieder. Während Audio-Streaming inzwischen für bald 50 Prozent der Brancheneinnahmen steht, fließen durch die über Video-Dienste gestreamte Musik gerade einmal 2,4 Prozent an die Kreativen und ihre Partner zurück, was in der aktuellen Diskussion über die Urheberrechtsreform oft vergessen wird.“

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