Mozilla hat eine neue Version seines Internetbrowsers freigegeben. Unter anderem lässt sich der Tracking-Schutz besser konfigurieren. Darüber hinaus laufen WebExtensions in einem eigenen Prozess.
Nutzer können jetzt Firefox in den Einstellungen anweisen, Tracking-Cookies von Dritten zu blockieren. Alternativ lassen sich alle Tracker abweisen und dann gezielt Ausnahmen für vertrauenswürdige Seiten einrichten. Letzteres ist unter Umständen notwendig, da einige Seiten ohne die Cookies nicht korrekt funktionieren.
Beendet man Firefox 63 über das Hauptmenü und sind noch mehrere Fenster oder Tabs geöffnet, weist der Browser auf diesen Umstand mit einer Warnmeldung hin. Öffnen amerikanische Anwender ein neues Tab und lassen dort den Firefox-Startbildschirm anzeigen, erscheinen ab sofort zwei neue Kacheln für Amazon und Google unter den “Wichtigen Seiten”. Ein Klick darauf aktiviert die Adresszeile, wo sich umgehend eine Suche mit dem entsprechenden Dienst starten lässt.
Wer Firefox neu installiert, bemerkt ein neues Verhalten der Tastenkombination [Strg]+[Tab]: Diese wechselt dann die Tabs in der Reihenfolge, in der die Register vom Anwender zuletzt benutzt wurden. Des Weiteren blendet Firefox dabei kleine Vorschaubilder der entsprechenden Seiten ein.
Die Prüfung auf Updates lässt sich nicht mehr in den Einstellungen abschalten. Dies gelingt nur noch über die Enterprise-Richtlinie “DisableAppUpdate”.
Web-Entwickler dürfte freuen, dass Firefox 63 Shadow DOM und die Custom Elements bei den Web Components unterstützt. Der Inspektor kommt zudem mit einen Font Editor, mit dem sich verschiedene Schriftartenparameter anpassen lassen – darunter beispielsweise die Schriftgröße. Die Menüs der Entwicklerwerkzeuge haben die Firefox-Macher optimiert.
Abschließend erhalten Windows- und Mac-Nutzer noch Performance-Verbesserungen. Alle Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.




