Otto Kekäläinen ist seit Anfang 2015 CEO der Maria-DB-Foundation und hat nun seinen Rücktritt angekündigt. Einen Nachfolger hat die Stiftung noch nicht gefunden.
In einem Blogpost kündigt der nun CEO seinen Rücktritt an. Der MySQL-Fork habe sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und inzwischen das neue “M” in LAMP-Stack. Interne Reibereien seien jetzt das einzige, was Maria DB noch bremse. Das Projekt brauche in dieser Phase eine andere Form von Leitung, daher werde er ab dem 1. Oktober zurücktreten. Künftigen Bewerbern werde er aber beratend zur Seite stehen.
Maria DB stehe laut Kekäläinen inzwischen besser da als noch 2014, sowohl in der Akzeptanz bei den Nutzern als auch finanziell. Hosting-Firmen würden Maria DB inzwischen als installierbare Option anbieten, die Zahl der Seitenabrufe für MariaDB.org habe sich mehr als verdoppelt. Die Zahl der Stiftungs-Sponsoren sei von 6 auf 16 gewachsen, die der individuellen Spender übersteige die Hunderte. Wichtig sei auch, dass das Geld nun aus verschiedenen Quellen fließe.
Kekäläinen schreibt, er habe die Zeit genossen. Er vergisst aber auch nicht, die zahlreichen Härten zu betonen, die der Job mitbringt. Dazu zählten offenbar “Nächte und Wochenenden, um in letzter Minute technische Probleme zu lösen”, “endlose Diskussionen […] um verschiedene Leute von einem gemeinsamen Ziel zu überzeugen” und ein Gehaltsverzicht am Jahresende, um den Mitarbeitern ihre Gehälter zu zahlen. Er habe aber in der Zeit sehr interessante Leute getroffen und viel gelernt, schließt er seinen Blogpost.






