Es gibt Verbesserungen an Dolphin, Gwenview, der Konsole und weiteren Komponenten: Das KDE-Projekt hat seine Anwendungen in der neuen Version 18.08 veröffentlicht.
Aus den zahlreichen Bugfixes und kleinen Verbesserungen stechen einige hervor. Vor allem am Dateimanager Dolphin haben die Programmierer gearbeitet. Dieser bringt nun ein aktualisiertes Menü für die “Einstellungen” mit, das sich intuitiver bedienen lässt und den Designprinzipien von KDE folgt (Abbildung 1).

Dolphins Einstellungen wurden überarbeitet (Quelle: kde.org)
Daneben kommt die zentrale KDE-Anwendung nun besser mit Bildschirmen zurecht, die über eine hohe Auflösung verfügen. Das Kontextmenü bringt neue Einträge für Ansichtswechsel mit, das Sortieren nach Änderungsdatum klappt 12 Mal schneller. Nicht zuletzt wurden einige Memory Leaks geschlossen.
Konsole und Gwenview
Auf der Konsole, KDEs Terminalanwendung, fügt sich das Such-Widget nahtloser oben rechts in die Oberfläche ein (Abbildung 2), ohne den Workflow der Benutzer zu stören. Außerdem lassen sich nun beliebige Tastenkürzel ergänzen und unterstützt Konsole weitere Escape-Sequenzen.

Konsole hat die Suchfunktion nun intuitiver integriert. (Quelle: kde.org)
Der Bildbetrachter Gwenview zeigt nun die Zahl der vorhandenen Bilder an und erlaubt es, Bilder nach Bewertung zu sortieren. Den Drag & Drop Support und den Dialog zur Größenanpassung von Bildern haben die Entwickler ebenfalls überarbeitet, das Rote-Augen-Tool repariert. Nicht zuletzt lassen sich Bilder intuitiver vergrößern und verkleinern und gibt es zahlreiche weitere Fixes.
Zugkräftig
Akonadi, das PIM-Framework, arbeitet schneller und bringt XOAUTH-Support für SMTP mit, was eine native Gmail-Authentifizierung erlaubt. Kmail kommt besser mit Reisedaten zurecht, unterstützt zum Beispiel Strichcodes von SNCF-Zugtickts und erlaubt es, Wikidata-basiert Bahnhöfe zu verorten und unterstützt Reisen über mehrere Reiseziele besser.
Eine komplette Übersicht der weiteren Neuerungen neben den erwähnten Highlights liefert die offizielle Ankündigung.




