Eine von Google in Kooperation mit Microsoft, Twitter und Facebook ins Leben gerufene Open-Source-Initiative will sich der Portabilität von Nutzerdaten annehmen und entsprechende Tools entwickeln.
In der Ankündigung von Google heißt es, die Initiative gründe sich auf das Engagement der bereits 2007 gegründeten Data Liberation Front und dem eigenen Projekt Takeout. Letzteres hat Google dann in Download Your Data umbenannt, mit der sich eine maschinenlesbare Kopie der Daten aus diversen Google+-Produkten herunterladen lässt.
Das Data Transfer Project will laut Google einen ähnlichen Weg gehen und Tools anbieten, mit denen sich Daten von den verschiedenen Services transferieren lassen, ohne sie herunterladen zu müssen. Laut Google sollen die zu entwickelnden Werkzeuge der am Projekt beteiligten Firmen dann Daten von den proprietären APIs einzelner Services in ein standardisiertes Format übertragen können, das von jedem genutzt werden kann. Theoretisch sei es dann möglich, Daten von jedem Service zu einem anderen zu übertragen, sofern der auf Standardformate setzt. Google nennt etwa Oauth.. Bislang habe man Adapter für sieben verschiedenen Service-Provider und fünf verschiedenen Datentypen entwickelt. Das Projekt will über verschiedene Authentifizierungen auch den Datenschutz gewährleisten. Alle Nutzerdaten seien zudem verschlüsselt. Das zuständige Framework erzeuge auch einen Key für jeden Transfer und erlaube jedem Partner den Einsatz verschiedener Authorisierungsmethoden.





