von der Inventarisierungssoftware GLPI gibt es eine neue Ausgabe. Version 9.3 bringt einen Datacenter Mode mit und ITIL-Lösungen lassen sich historisch auffächern.
Mit der GPLv2-Software GLPI lässt sich das IT-Inventar einer Firma katalogisieren, neuerdings gehören zu den verwaltbaren Gegenständen auch Racks, Power Distribution Units (PDUs) und Träger. Im Management-Bereich sind in der neuen Version Datacenter und Server Rooms neu an Bord. Racks lassen sich grafisch in Räumen verschieben, die Server wiederum in den Racks per Drag & Drop neu sortieren. Weite, Tiefe und erforderliche Units lassen sich ebenfalls festlegen.
Im ITIL-Bereich lassen sich jetzt verschiedene Lösungen darstellen, auch ein historischer Überblick ist integriert. Um den Status der jeweiligen Tickets, die hier Solutions heißen, farblich zu kodieren, stehen die Farben Orange (wartet auf Zustimmung), Rot (Ablehnung) und Grün (Zustimmung) bereit. Verfügt die Firma über verschiedene Standorte, lässt sich zudem die integrierte Open-Streetmap-Ansicht sinnvoll einsetzen.
Neue Datenbank-Engine
Nutzer können sich in der neuen Version von verschiedenen Orten anmelden, die sie über ein Drop-down-Menü auswählen. Auch Filter lassen sich für Suchvorgänge definieren, konkret sucht der Admin nach “Date”, “User”, “Field” oder “Update”.
Neue GLPI-Installationen verwaltete neuerdings die MySQL Inno DB Engine. Das soll Locks bei sehr aufwändigen Anfragen verhindern und das GLPI-Interface in diesem Fall nicht länger für andere Nutzer blockieren. Existierende Instanzen bleiben aber unter Obhut der MyISAM-Engine. Für überschaubare GLPI-Instanzen soll es auch ein Migrationsskript geben unter “scripts/innodb_migration.php”. Der Code lässt sich über Github herunterladen.




