Stadt Dortmund prüft Einsatz freier Software und offener Standards

 

Die Stadt Dortmund hat das Projekt freie Software und offene Standards als Bestandteil ihres Masterplans für die digitale Stadtverwaltung aufgenommen.

In den kommenden zwei Jahren soll geprüft werden, welche Potenziale freie Software und offene Standards für die Stadtverwaltung mit sich bringen.

In der Mitteilung der Stadt heißt es: Das Lizenzmodell der Freien Software räumt allgemein das Recht ein, Software für jeden Zweck zu verwenden, deren Funktionsweise zu verstehen, sie zu verbreiten und zu verbessern. Bei der Frage der offenen Standards, die im Zuge der Digitalisierung der Verwaltung besonders in der Kommunikation mit den Bürgern eine Rolle spielen würden, verweist die Stadt auf das E-Government-Gesetz des Landes Nordrhein Westfalen, das für die Übermittlung von Dateien an Bürgerinnen und Bürgern oder Unternehmen vorgebe, dass offene und standardisierte Dateiformate genutzt werden sollen.

Das Projekt werde in einem Beteiligungsverfahren mit Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt, heißt es weiter. Die Einsatzpotenziale von Freier Software und Offenen Standards will die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Bürgerinitiative Do-FOSS (Dortmund Free and Open Source Software) untersuchen.

 

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