VLC 3.0 mit besserem Streaming und HDR-Support

VLC 3.0 bringt einen Haufen Neuerungen mit. So läuft der Mediaplayer standardmäßig mit Hardware-Support, um 4K- und 8K-Playback zu ermöglichen und unterstützt High Dynamic Range (HDR) und 12-Bit-Codecs.

Unter Linux startet der Player nicht mehr mit Xvideo, sondern verwendet gleich Open GL. Zu den weiteren Highlights von VLC 3.0, das den Codenamen “Vetinari” trägt, gehört der Support für 360-Grad-Videos und 3D-Audio, wobei sich der Beobachtungspunkt verändern lässt. Der Player hat den Umgang mit Bluray-Menüs in Java gelernt und unterstützt Audio-Passthrough für HD-Audio-Codecs wie E-AC3, True HD oder DTS-HD.

Auch Inhalte auf Geräten im lokalen Netzwerk erkennt der Player nun offenbar besser, er liefert Support für SMB (über Libdsm), NFS (über Libnfs), HTTP und SFTP und überträgt und speichert die Passwörter für populäre Netzwerkprotokolle sicher. Ähnlich wie mit Untertiteln entdeckt VLC 3.0 externe Audiotracks automatisch.

Besseres Streaming

Für Linux-Nutzer sicher interessant ist der Support für Wayland. Zudem unterstützt der Player nun Dynamic Adaptive Streaming over HTTP, kurz MPEG-Dash, verändert also die Streaming-Qualität abhängig von der verfügbaren Bandbreite. Auch Adobes HTTP Dynamic Streaming (HDS) beherrscht VLC neuerdings. Auf Bluray- und DVD-ISOs greift der Player über das Netzwerk zu, HTTPS/2 unterstützt er über das neue HTTP/TLS-Modul. Neu an Bord sind außerdem eine große Menge an Software- und Hardware-Decodern, das vollständige Changelog verrät hierzu mehr.

Wer VLC unter Linux installieren möchte, ist momentan in der Regel auf den Quellcode angewiesen, falls sich noch kein Packager für die Distribution der Wahl gefunden hat.

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