Die freie Medien-Archivierungssoftware Avalon ist in Version 6.3 erschienen. Diese verzichtet auf den Flashplayer und wechselt zu HTML5-basierten Formaten und lässt sich zugleich intuitiver bedienen.
Avalon richtet sich insbesondere an Firmen, die größere Bestände an Mediendateien archivieren möchten. Version 6.3 verzichtet auf das als unsicher geltende Flash-Format und zeigt Videos im Browser in HTML-5-basierten Formaten an. Die dazu eingesetzte neueste Version von Mediaelement.js verzichtet zugleich auf Adobes Real-Time Messaging Protocol (RTMP) und zieht stattdessen HTTP Live Streaming (HLS) heran.
Auch neu im Mediaplayer ist ein Lade-Indikator, der dem Anwender den Fortschritt beim Laden einer Mediendatei verrät. Die Navigation sei intuitiver zu bedienen, außerdem würde der Mediaplayer mit einem neuen Look punkten, schreiben die Avalon-Macher in der Ankündigung der neuen Version.
Playlists, AWS-Support und Batch-Uploads
Änderungen gibt es auch bei den Abspiellisten. Anwender dürfen für diese nun eigene Tags erzeugen, nach denen sich die Ergebnisse später suchen und sortieren lassen. Die Art der Sortierung einer Playlist lässt sich in der neuen Version zudem speichern, so dass die Nutzer ein konsistenteres Interface erhalten.
Auch für Nutzer, die Avalon im Verbund mit AWS nutzen möchten, gibt es Neuigkeiten: Die Komponenten des Systems, die für Deployment und Betrieb in Amazons Cloud nötig sind, wurden überarbeitet, so dass Avalon hier nun besser funktioniert. Bei Batch-Uploads lassen sich die Metadaten über Tabellen neu hochladen, um Fehler zu korrigieren. Auch die Aufnahme vieler Dateien in Avalon gelingt reibungsloser, E-Mail-Meldungen über Fehlschläge sind präziser.
Mit Version 6.3 ist laut dem Entwickler-Team die Arbeit an Version 6 abgeschlossen. Zwar gibt es weiterhin kleine Wartungen und Updates, ab Februar 2018 wollen sich die Avalon-Macher aber der neuen Version 7 zuwenden. Wer ein Blick auf die Software werfen möchte, wird auf Github fündig.






