Gimp 2.9.8 auf dem Weg zur Version 2.10

Das freie Grafikprogramm Gimp bekommt ein weiteres Update, dass Fehler ausbügelt un einige neue Funktionen mitbringt.

Als neues Feature bietet Gimp ein Überblendungswerkzeug, das laut der Ankündigung den bisher eingesetzten Gradienten-Editor-Dialog weitgehend ersetzt. Das Blend-Tool ermöglicht das Anlegen von Farbstopps, die Zuweisung von Farben zu den Stopps und es macht die Gradienten editierbar. Gimp legt für diese Funktion eine Kopie des Gradienten an, die der Nutzer dann anpassen kann. Dieser Custom-Gradient ist über die Sitzungen hinweg verfügbar. Wenn der Nutzer auf diese Art einen anderen Gradienten anpasst, wird dieser zum Custom-Gradient. Das Prinzip für die Anpassbarkeit wollen die Entwickler künftig auch für andere Werkzeuge wie Pinsel anbieten.

Neu ist auch das Feautre Clip-Warning, das sich um unter- oder überbelichtete Bereiche kümmert und diese sichtbar macht. Das Tool lässt sich dann dazu verwenden, diese Bereiche mit nutzerdefinierten Farben aufzufüllen. Die Entwickler sind derzeit nicht gänzlich glücklich darüber, den Clip-Warner als Filter integriert zu haben, man denke über eine alternative Implementierung nach, heißt es in der Ankündigung. Gearbeitet haben die Macher von Gimp auch an der Unterstützung für Wayland. E sei nun das Screenshot-Plugin hinzugekommen und auch der Farbwähler arbeite unter KDE/Wayland.

Der neue HGT-Import einer Vorlage der NASA in Gimp 2.9.8. Quelle: Gimp

Bei den Formaten gibt es ebenfalls Neuerungen. Unter anderem lassen sich in Gimp nun HGT-Dateien importieren. Das Format wird etwa von der Weltraumbehörde NASA genutzt. Gimp beherrscht den Import der HGT-Vorlagen als RGB-Bild mit Graustufen.

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