Q2: VMware steigert sich nicht genug

Virtualisierungsspezialist VMware hat den Umsatz im zweiten Geschäftsquartal 2008 im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 54 Prozent auf 456 Millionen US-Dollar gesteigert.

Der Quartalsgewinn liegt bei 52 Millionen US-Dollar. Den Börsen war dieses Ergebnis nicht gut genug – VMware sackte im nachbörslichen Handel ab. VMware-Chef Paul Maritz hat zudem einen, zumindest im Vergleich zu den bisherigen Erfolgsbilanzen, eher verhaltenen Ausblick auf die kommenden Quartale gegeben. Maritz sprach von einem soliden Quartalsergebnis und prognostizierte einen Umsatzanstieg von rund 43 Prozent im Geschäftsjahr 2008. VMware hatte vor kurzem die Chefin Diane Green gegen Maritz ausgetauscht, was an den Börsen für zusätzliche Irritationen sorgte.

Insbesondere in Europa und Australien hat VMware starke Absatzmärkte gefunden. Die USA bleiben aber mit 240 Millionen US-Dollar Umsatzanteil der stärkste Markt. Die internationalen Umsätze sind jedoch mit 216 Millionen im Vergleich zum Vorjahr um 68 Prozent gewachsen.

VMware hat mit Services und Support rund 172 Millionen Umsatz gemacht, das Software-Lizenzgeschäft brachte 284 Millionen US-Dollar ein.

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