Opensuse 11 rekordverdächtig: 163 TByte Downloads in 30 Stunden

Die neueste Release von Opensuse hat in den ersten 30 Stunden nach Erscheinen einen gewaltigen Ansturm auf die Downloadseite des Projekts ausgelöst.

Martin Lasarsch von Suse gibt die Datenmenge, die allein an Downloads über die Webseite software.opensuse.org gelaufen ist, mit 163 TByte in den ersten 30 Stunden an. In der Zahl sind keine Downloads von den Opensuse-Mirrors eingerechnet. Wohlweislich haben die Projektverantwortlichen den Hosting-Dienstleister Akamai mit der Distribution der Software beauftragt.
Mit 62 Prozent am beliebtesten war bei den Benutzern, die sich die Linux-Distribution heruntergeladen haben, das ISO-Image der i386-Ausgabe von Opensuse 11. Lasarsch kann allerdings eine größere Nachfrage nach 64-Bit-Versionen verzeichnen, die im Vergleich zur Release von 10.3 um vier Prozent gestiegen sei. Die Zahl der Downloads in den ersten 30 Stunden ist im Vergleich zum 10.3-Release um rund 60 Prozent angestiegen.

Eine weitere Zahl, die für den wachsenden Erfolg der Opensuse-Distribution spricht: In den ersten sechs Tagen gab es 65.000 registrierte Installationen zu zählen. Bei Opensuse 10.3 waren es im gleichen Zeitraum noch 40.000. Das Ziel für die kommende Version gibt Lasarsch auch schon an: Beim nächsten Release knacken wir die 200 TByte-Marke.

In einem unserer Video-Interviews gibt Martin Lasarsch Auskunft über Opensuse 11.0. In einem weiteren Video beantwortet der Opensuse-Produktmanager Michael Löffler Fragen zur Version 11.0.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben