VMware, Hersteller der gleichnamigen Virtualisierungssoftware und Tochterunternehmen des Speicherspezialisten EMC, meldet in seinem ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang im August für sein drittes Geschäftsquartal 2007 gestiegenen Umsatz und Gewinne.
Der Gesamtumsatz im Quartal beträgt 358 Millionen US-Dollar, ein Wachstum von 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Netto-Einkommen gemäß GAAP beträgt im dritten Quartal 65 Millionen US-Dollar, dem gegenüber stehen 19 Millionen aus dem vergleichbaren Vorjahresquartal.
Die Umsätze aus Lizenzen betrugen in diesen drei Monaten 247,4 Millionen US-Dollar, aus Dienstleistungen 110,3 Millionen US-Dollar. Damit haben sich die Einnahmen aus dem Kerngeschäft des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahresquartal mit rund 189 Millionen US-Dollar Umsatz knapp verdoppelt.
Anfang August war das Unternehmen extrem erfolgreich an der Börse gestartet Im dritten Quartal hatte VMware zwei Unternehmen gekauft, und vor kurzem den Kauf eines dritten Unternehmens abgeschlossen (Linux-Magazin Online berichtete). Zwei davon (das Schweizer Virtualisierungsunternehmen Dunes und der bulgarische Dienstleister Sciant) sind außerhalb der Vereinigten Staaten, wie das Unternehmen anmerkt. Gleichzeitig betont VMware, dass die Einnahmen außerhalb der USA schneller stiegen und 44 Prozent am Gesamtumsatz betragen.
In den Quartalszahlen beziffert VMware den Gewinn pro Aktie mit 18 US-Cent. Aber auch auf die Mitarbeiterzahlen hat sich der Börsengang ausgewirkt: Seit Ankündigung der Börsenpläne zu Beginn des zweiten Geschäftsquartals sei die Zahl der beschäftigten von weltweit 1500 auf 4500 gestiegen. Die Aktien von VMware wurden bei Börsenschluss am 24. Oktober mit 103,26 US-Dollar gehandelt, der Ausgabepreis im August lag bei 29 US-Dollar.





