Nach mehreren Technology Previews haben die Entwickler des K Desktop Environment (KDE) die erste Alpha-Version der Version 4 freigegeben.
Die “Knut” getaufte Alpha soll laut Daniel Molkentin vom KDE-Projekt dank Solid und Phonon, den neuen Frameworks für Hardwareerkennung und Multimedia “alle technischen Voraussetzungen […] mitbringen, um das Arbeiten und die Softwareentwicklung einfacher zu gestalten.”
Auch das neue Benutzerinterface Oxygen ist bereits teilweise in die Alpha integriert, die sich mit einer Live-CD ohne Risiken ausprobieren lässt. Ein kurzer Test in der Redaktion zeigte allerdings den Alpha-Charakter recht deutlich: Auf einem Pentium-4-Rechner mit 3000 MHz Taktrate und 2,5 GByte RAM lief die Alpha zäh und mit einigen Darstellungsfehlern.
KDE 4 wird den Entwicklern zufolge einen weiteren Meilenstein in der fast elfjährigen Geschichte der Desktop-Umgebung darstellen. Molkentin zur weiteren Roadmap von KDE4: “Nun gilt es, sich weiter auf das Benutzerinterface zu konzentrieren, dessen Vorboten wie die
Oxyen-Icons bereits in der Alpha integriert sind.”



