Red Hat OpenStack Platform 12 führt containerisierte Services ein und verbessert gesamte Plattform-Sicherheit.
Red Hat kündigt eine neue Version seiner skalierbaren und agilen Cloud-Infrastructure-as-a-Service-Umgebung, OpenStack Platform 12 an. Auf Basis des OpenStack-Releases Pike bietet die Software containerisierte Services, eine optimierte Flexibilität und verringerte Komplexität für eine schnellere Applikationsentwicklung. Red Hat OpenStack Platform 12 umfasst mehrere Neuerungen, einschließlich eines Distributed Continuous Integration-Upgrades und einer verbesserten Sicherheit zur Erfüllung von Compliance- und Risikomanagement-Anforderungen.
Red Hat OpenStack Platform 12 basiert auf Red Hat Enterprise Linux. Es handelt sich um eine getestete, zertifizierte und vollständig unterstützte OpenStack-Version. Bestandteil ist auch CloudForms, Red Hats Multi-Cloud-Management-Plattform für das Monitoring und richtlinienbasierte Management von Infrastrukturkomponenten und Workloads. Darüber hinaus bietet die Lösung eine enge Integration mit Red Hat Ceph Storage, einer hochskalierbaren Block-, Object- und File-Storage-Lösung für Scale-Out-Clouds.
Ein neues Feature von Red Hat OpenStack Platform 12 ist die Containerisierung von OpenStack-Services, das meint den Betrieb von OpenStack-Services auf Linux-Containern. Dadurch wird die Flexibilität für Upgrades und das Rollback- und Service-Management erleichtert, wobei gleichzeitig die Komplexität reduziert wird. Neu ist außerdem ein automatisierter Infrastruktur-Enrollment-Service, der Unternehmen bei der Verbesserung von Sicherheit und Effizienz durch die Automation des Lifecycle-Management für Sicherheitszertifikate unterstützt. Ausgebaut wurde ferner das Konzept kombinierbarer Rollen. Es wurde erstmals mit Red Hat OpenStack Platform 10 eingeführt und ermöglicht die Konzeption kunden- und anforderungsspezifischer Profile für individuelle Services und Prozesse. Red Hat OpenStack Platform 11 brachte weitere Features für kombinierbare Rollen mit sich, um das Deployment und die Upgrade-Fähigkeit der Red Hat OpenStack Platform flexibler und konsistenter zu gestalten. Mit Red Hat OpenStack Platform 12 werden nun kombinierbare Netzwerke eingeführt. Damit erhalten Anwender die Option, eine Netzwerk-Topologie mit weniger Einschränkungen zu definieren. Zudem ist es nun möglich, eine beliebige Anzahl von Netzwerken einzurichten, auch mit der populären L3-Spine- und Leaf-Topologie. Durch diese Optimierungen können Unternehmen OpenStack-Umgebungen leichter im Hinblick auf ihre spezifischen Anforderungen gestalten.





