Openstack Summit: Integration im Fokus

Bei der Keynote zum Openstack Summit hat Jonathan Bryce das strategische Investment in die bessere Integration der Infrastruktur rund um Openstack als Ziel ausgegeben. Die von Openstack-Nutzern entwickelten Tools sollen im Zug dieser Initiative möglichst in Open-Source-Projekte umgewandelt werden.

Die vier Schritte, in die die Openstack Foundation die Open Infrastructure Integration eingeteilt hat, klingen simpel. Die Nutzer von Openstack sollen sich über gemeinsame Anwendungsfälle austauschen, sind diese Use Cases gefunden, findet eine Community-übergreifende Zusammenarbeit statt. Daraus entsteht im Idealfall die benötigte Technologie, die dann getestet und freigegeben wird.

Will den Integrationsmotor anspringen lassen, Jonathan Bryce bei der Keynote. Quelle: Linux-Magazin

Will den Integrationsmotor anspringen lassen, Jonathan Bryce bei der Keynote. Quelle: Linux-Magazin

Die Rolle der Foundation sei es, einerseits, die Kommunikation zwischen den Projekten zu ermöglichen, sagte Jonathan Bryce im Gespräch mit dem Linux Magazin beim Openstack Summit in Sydney. Als Beispiel für die weitere Begleitung nennt er ein Security-Tool, das der Kommunikationskonzern ATT entwickelt hat. Daraus, so Bryce, entstehe nun ein eigenes Projekt, dessen logistischen Aufbau die Foundation übernehme. Die weitere Rolle der Foundation sei es, etwa mit Collaboration Events eine Gelegenheit zum Austausch unter Nutzern und Projekten zu bieten.

Mit dieser Initiative sollen die Lücken, die zwischen den Anwendungen des Openstack-Core und neuen Technologien wie Edge-Computing bestehen, möglichst geschlossen werden. Die so entstehenden Tools entsprechen dann den Qualitätskriterien von Openstack, ohne zu den Core-Anwendungen zu zählen. Die Openstack-Entwickler könnten sich damit auf die Core-Funktionalität konzentrieren.

Mit der Projektbegleitung wolle man nicht in Konkurrenz mit anderen Opens-Source-Initiativen wie der Linux Foundation treten, so Bryce. Es sei naheliegend, dass sich Anwender mit Openstack-spezifische Entwicklungen an die Openstack Foundation wenden. Es sei auch nicht zu erwarten, dass es sich um große Projekte handle. Die Tools seien in der Regel kleine spezifische Anwendungen.

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