Red Hat will Datenmanagement zukaufen

Red Hat möchte sein Portfolio an Migrationslösungen ausweiten. Der amerikanische Linux-Spezialist hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Metamatrix geschlossen, einem Anbieter von Datenmanagement und Datenintegration.

Mit den Technologien von Metamatrix sollen Firmen und Behörden Daten aus verschiedenen Quellen in ein einheitliches Format bringen und sie so in einer serviceorientierte Architektur (SOA) vorhalten können. Mit der Akquisition von JBoss im April 2006 hat Red Hat sich bereits ein Standbein in der SOA geschaffen. Die Akquisition von Metamatrix kann als Fortsetzung angesehen werden. Red Hat will Anwendern eine Technologie liefern, mit der diese ihre Daten aus unterschiedlichen Quellen konsolidieren können. Die Metamatrix-Lösungen bieten zudem Funktionen zur Sicherung der Datenkonsistenz und der Einhaltung von Regeln.

Nach der Übernahme soll Metamatrix in Red Hats Abteilung “JBoss” integriert werden. Auch was die weitere Entwicklung der Software betrifft, wäre Metamatrix an JBoss gekoppelt. Red Hat plant, die Datenmanagement-Software später unter einer Open Source-Lizenz auf JBoss.org zu veröffentlichen. Zum Metamatrix-Angebot gehören ein Managementsystem für Metadaten nebst Entwicklungsumgebung und Administrationsoberfläche.

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