Unsere Schwesterpublikation Golem.de hat sich einige der Webseiten angesehen, die Parteien im Wahlkampf nutzen. Zum Teil missachten diese grundlegende Regeln der IT-Sicherheit.
77 Prozent der Bevölkerung macht sich laut einer vor drei Tagen vom Bitkom veröffentlichten Umfrage Sorgen, dass Hacker das Wahlkampf-Finale manipulieren. Nicht zu unrecht, denn viele Parteien erwähnen das Thema IT-Sicherheit zwar in ihren Wahlprogrammen, nehmen es aber in der Praxis, etwa bei ihren eigenen Webauftritten, offenbar nicht so genau. Dies zeigt eine Stichprobe, die unser Schwestermagazin Golem.de genommen hat.
Zu den Fundstücken gehörten etwa ein Shop mit einer HTTP-Adresse als Standard (CSU), ein Drupal von 2012 (CDU), ein öffentlich zugängliches Subversion-Repository einer Webseite (SPD) oder offene Statusseiten zum Webserver (Grüne). Das sind noch nicht alle Schwachstellen, die dem Golem-Autor Hanno Böck bei seinem Check der Webauftritte über den Weg liefen.
Besorgniserregend ist hierbei vor allem, dass es sich nicht um komplizierte oder exotische Sicherheitsprobleme handelt, sondern jeder Leitfaden zur IT-Sicherheit Maßnahmen gegen zahlreiche der gefundenen Probleme enthält.





