Google I/O: Android unterstützt Kotlin, Firebase SDKs werden Open Source

Die Google I/O 2017 ist gestartet, eine Konferenz für die Entwickler des Unternehmens. Zu den interessanten Neuigkeiten gehört, dass Android nun offiziell die Programmiersprache Kotlin unterstützt und dass einige Firebase SDKs jetzt Open Source sind.

Kotlin ist eine von Jetbrains entwickelte Programmiersprache, die Android Studio 3.0 künftig out of the box unterstützen soll. Zugleich wird eine eigene Non-Profit-Foundation über die weitere Entwicklung der Sprache wachen, heißt es im Jetbrains-Blog.

An Kotlin arbeiten etwa 40 Entwickler des Unternehmens, deren Arbeit soll wie gewohnt weiterlaufen. Die Idee der Firma ist, aus Kotlin ein einheitliches Werkzeug für die Ende-zu-Ende-Entwicklung auf verschiedenen Plattformen zu machen. Das schließe Web Applications, Android- und iOS-Clients sowie Embedded- und IoT-Software ein.

Firebase SDK

Ebenfalls im Rahmen der hauseigenen Konferenz hat Google den Quellcode für verschiedene Firebase SDKs freigegeben, konkret die für iOS, Javascript, Node, Python, und Java). Die SDKs stehen neuerdings unter der Apache-2.0-Lizenz auf Github zum Download bereit, sollen aber auch in Googles Open-Source-Repository ein Zuhause finden.

Mit Firebase können Entwickler ihre Apps plattformübergreifend tracken, testen und debuggen. Die Freigabe sei laut Google nur der erste Schritt. Man denke darüber nach, auch den Code für das Firebase SDK für Android unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen sowie die Quelldateien der Client-Bibliotheken.

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