Uni Paderborn erhält Hochleistungsrechner

Der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Deutschland, hat jetzt die Anschaffung eines Hochleistungsrechners für die Unversität Paderborn empfohlen.

 Im Zeitraum von 2018 bis 2022 sollen vom Bund, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Universität Paderborn insgesamt 25,4 Millionen Euro bereitgestellt werden. In zwei Phasen sollen insgesamt 10 Millionen Euro in einen neuen Hochleistungsrechner investiert werden, der bei Inbetriebnahme voraussichtlich zu den zehn leistungsstärksten universitären HPC-Systemen (high-performance computing) in Deutschland gehören wird. Über den Antrag wird die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) auf Empfehlung des Wissenschaftsrates am 23. Juni entscheiden. Für den Bau des modernen und besonders energieeffizienten Rechenzentrums stehen 15,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Prof. Dr. Christian Plessl, Informatiker sowie Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Paderborner Zentrum für Paralleles Rechnen (PC): “Für die stetig wachsende Gruppe von interdisziplinär arbeitenden Forscherinnen und Forschern der Universität Paderborn ist die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen Hochleistungsrechner-Infrastruktur eine notwendige Voraussetzung, um weiterhin national und international sichtbar auf höchstem Niveau zu forschen.”

Die erste Einrichtungsphase des Noctua-Großrechners ist für 2018 vorgesehen und kann anfänglich noch in einem bestehenden Rechnersaal in Betrieb genommen werden. Die Installation der zweiten Phase wird im Jahr 2020 im bis dahin errichteten neuen Rechenzentrum erfolgen.

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