Nach Unity-Aufgabe: Canonical entlässt Mitarbeiter

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Wie The Register schreibt, haben bereits 13 Mitarbeiter Canonical verlassen, 80 sollen insgesamt gehen. Zugleich hat CEO Jane Silber ihren Posten aufgegeben, bleibt aber im Aufsichtsrat.

Nach dem Aus für die jahrelang vorangetriebene Konvergenzstrategie mit Unity 8 und Mir folgen nun auch personelle Konsequenzen. Laut einem Bericht in The Register will Mark Shuttleworth die Zahl der Mitarbeiter reduzieren. 80 sollen gehen, 31 oder mehr seien bereits gegangen. Auch CEO Jane Silber verlässt nach sieben Jahren ihren Posten und wird künftig im Board von Canonical tätig sein. Der neue CEO ist der alte: Mark Shuttleworth.

Der Schritt ist wohl auch eine Reaktion von Shuttleworth auf eine Überprüfung von Canonical durch potenzielle externe Investoren. Sie stellten fest, dass es bei Canonical zu viele Beschäftigte gebe und es einigen Projekten an Fokus fehle. Shuttleworth möchte die Zahlen nun dem “Industrie-Standard” angleichen und Canonical fit für potenzielle Geldgeber machen.

Laut The Register sind nicht alle Bereiche gleichermaßen von den Kürzungen betroffen. Support und Consulting sollen erhalten bleiben, letztere helfen den Kunden beim Einführen von Ubuntus Cloud. In den Bereichen Security und Container stelle Canonical sogar zusätzliche Mitarbeiter ein. Diese Bereiche würden wachsen. Gehen müssen vor allem Entwickler, die an Unity und Mir gearbeitet haben.

Shuttleworth hofft nun offenbar, dass sich Canonical auf diese Weise in einem halben Jahr bis einem Jahr gesund schrumpft. Man müsse sich die Frage stellen, ob man “in sechs Monaten oder einem Jahr einen Marathon laufen könne”, erklärt der Ubuntu-Gründer. Man könne, beantwortet er sie auch gleich selbst, aber dafür müsse man an Fitness zulegen.

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Jörg Linuxfreund
8 Jahre her

Der Herr Shuttleworth ist ein Verräter des Grundgedankens um openSource und am Ende auch nur ein profitorientierter Manager, keiner der sich aus Überzeugung für Linux einsetzt.

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