AMD unterstützt Linux-Computer-Center in Afrika

Der Chip-Hersteller AMD fördert im Rahmen seiner Initiative 50×15 die Non-Profit-Organisation Inveneo, die Linux-Computer und IP-Telefonie ins ländliche Afrika bringt.

Inveneo hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen in Entwicklungsregionen Zugang zu Computern und neuen Kommunikationswegen zu schaffen. Nach eigener Aussage haben sie im letzten Jahr 20 Linux-basierte Computer-Center in sechs afrikanischen Staaten aufgebaut. Zum Einsatz kommen dort VoIP-Server mit Asterisk und Thin-Clients mit dem Gentoo-basierten Inveneo Linux. Bisher nutze Inveneo dafür Wyse S50 ThinClients. Durch die Förderung durch 50×15 werden in Zukunft FIC-MiniPCs auf Grundlage von AMDs Referenzdesign Ultra-Value Client (UVC) eingesetzt. “50×15” ist eine Initiative, die 50 Prozent der weltweiten Bevölkerung bis zum Jahr 2015 ans Internet anbinden will.

Mit der Förderung durch AMD sieht sich Inveneo nun in der Lage, Afrikaner vor Ort in fünf Themengebieten auszubilden, damit diese weitere IT-Zentren aufbauen und pflegen können. Die Ausbildungbereiche sollen die Themenfelder “Linux und Open Source Anwendungen”, “Lokale Netzwerke”, “WiFi-Netzwerke über große Distanzen” und “VoIP-Kommunikation” umfassen. Hinzu kommt als fünftes Thema “Energieerzeugungssysteme”, welches sich unter anderem Solar-Kollektoren und Generatoren widmet.

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