97 amerikanische Firmen, die meisten aus der Tech-Branche, darunter Google, Apple, Microsoft, Intel und Facebook, haben sich als so genannte Amici Curiae (wörtlich: Freunde des Gerichts), also als nicht direkt in den Prozess involvierte Parteien, an das Gericht gewandt, dass den Einspruch der US-Regierung gegen die Aufhebung des Einreisestopps verhandelt.
Die Firmen verweisen in ihrer Einlassung darauf, dass der Erlass ihnen Schaden zufüge. “Er behindert US-Firmen dabei, große Talente anzuziehen, erhöht die Geschäftskosten, macht es amerikanischen Firmen schwer, auf internationalen Märkten zu bestehen, und gibt globalen Unternehmen einen neuen Anstoß, ihre Geschäfte außerhalb der USA abzuwickeln und dort Personal einzustellen.”
Die Firmen verweisen ebenso darauf, dass sich die USA selbst solz als “Nation von Einwanderen” bezeichnen würden. “Bei einem Viertel von uns wurde mindestens ein Elternteil außerhalb der USA geboren. Fast die Hälfte haben Großeltern, die außerhalb der USA geboren wurden. Und so gut wie alle von uns finden in ihrem Stammbaum die Spuren eines fremden Landes. Schon Senator John F. Kennedy habe erklärt, dass man die Spuren der Einwanderer in jedem Aspekt des Lebens sähe. “Wir sehen sie in Religion, Politik und Geschäftsleben, in der Kunst, in der Bildung, ja selbst im Sport und der Unterhaltung.” Für Jahrzehnte habe die US-Einwanderungspolitik dies respektiert. Zwar habe man gleichzeitig erkannt, dass es nötig sei, sich gegen böswillige Angreifer zu schützen, doch habe man das immer im Einklang mit der grundlegenden Bereitschaft getan, Einwanderer wilkommen zu heißen. Die Executive Order Trumps verletze nun diese Prinzipien und schade Amerika.
Zu den Unterzeichnern gehören neben den erwähnten IT-Giganten namhafte Firmen wie Citrix, Ebay, Dropbox, Mozilla oder Github. Außerdem Firmen außerhalb des Techniksektors wie der Unterkunftsvermittler Airbnb oder der Jeanshersteller Levi Strauss.






Langsam wird es peinlich, wie inzwischen selbst deutsche Fachmagazine auf den politischen Medien-Zirkus aufspringen. Abgesehen davon, dass diese Beschränkung nicht für Inhaber einer Green-Card gilt und es weder in Syrien, im Irak noch im Iran überhaupt Bildungseinrichtungen oder Universitäten (geschweige denn Forschungseinrichtungen) gibt, an denen derlei “Top Fachkräfte” überhaupt ausgebildet werden können, gilt diese Beschränkung nur für einige Monate. Im übrigen haben echte Fachleute, die nach Deutschland wollen, aus sehr viel mehr Ländern nicht oder nur in seltensten Fällen legal nach Deutschland einreisen. Und “Github” als “IT Giganten” bezeichnen, zeugt nicht gerade von Realitätsnähe… Bitte, lasst – gerade in diesen… Mehr »