Silicon Valley gegen Trumps Einreiseverbote

Zahlreiche namhafte Vertreter der amerikanischen IT-Industrie haben sich gegen Trumps Immigrationspolitik ausgesprochen.

So boten IT-Giganten wie Google, Apple und Microsoft eigenen Mitarbeiter, die von dem Trumps Einreise-Dekret betrroffen sind, rechtliche Hilfe an. Selbst Tesla-Chef Elon Musk und Uber-Chef Travis Kalanick, beide Mitglieder eines wirtschaftlichen Beratergremiums von Trump, zeigten sich via Twitter besorgt. Kalanick bezeichnete Trumps Entscheidung auf Facebook als “falsch und ungerecht”.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg äußerte sich ebenfalls öffentlich ablehnend: “Meine Großeltern kamen aus Deutschland, Österreich und Polen. Priscillas (seine Frau) Eltern flüchteten aus China und Vietnam”, schreibt er in einem Beitrag. “Die Vereinigten Staaten sind eine Nation von Einwanderern und wir sollten stolz darauf sein.”

Auch die Finnanzinvestoren des Silicon Valley sind aufgeschreckt. Der Präsident des kalifornischen Startup-Inkubators Y Combinator aus Monutain View, Sam Altman, schrieb einen vielbeachteten Blog zum Thema. Allerdings ist er sich noch nicht sicher, was die beste Reaktion sein könnte. Er habe mit vielen Juristen und Technikern gesprochen, doch die Sache sei so beispiellos, das man ehrlicherweise sagen müsste, dafür hat niemand ein Handbuch. Die Mitgründer von Lyft, einem Vermittler von Mitfahrgelegenheiten aus San Francisco, John Zimmer und Logan Green, spenden Millionen Dollar an die American Civil Liberties Union (ACLU), die gerade vor Gericht einen Etappensieg gegen das Trump-Dekret erstritten hatte. Auch andere Gründerpersönlichkeiten haben sich zu Spenden an die ACLU verpflichtet. Michael Dearing, Gründer der Venture-Capital-Firma Harrison Metal startete ein Projekt namens ELLIS, ein Kurzwort für Entrepreneurs’ Liberty Link in Silicon Valley, das kleineren Unternehmen bei Einreiseproblemen helfen soll.

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