
Unsichere Methode: Wer im Besitz der ADAC-Karte eines Mitgliedes ist, kann das Online-Passwort ändern.
Googles Cloud-Plattform GCE bietet nun NTP-Server für virtuelle Maschinen an. Diese kommen dank eines Tricks auch mit Schaltsekunden zurecht.
Betreiber von VMs in der Google Compute Engine greifen nun auf Wunsch auch auf die Timeserver von Google zu, die sich an der Zeitgebung von Atomuhren orientieren. Laut einem aktuellen Blogpost kommen die NTP-Server auch mit Schaltsekunden zurecht, dafür verwendet Google einen Trick.
Eine Schaltsekunde wird es beispielsweise Silvester 2016 geben und zwar um 23:59:60 Uhr UTC. Mit ihr reagiert der International Earth Rotation and Reference Systems Service (IERS) auf Unregelmäßigkeiten in der Erdrotation. Das Problem ist, dass Computeruhren einem festen 60-Sekunden-Takt folgen, deshalb hat sich Google einen Trick überlegt. Das Unternehmen lässt die Uhren seiner Timeserver zehn Stunden vor und nach dem Time Leap 0,0014 Prozent langsamer laufen und gleicht so die zusätzliche Sekunde aus.
Die Zeitgebung für Googles Dienste und APIs, aber auch für die VMs in GCE, verläuft dann ebenfalls langsamer. Wer das nicht möchte, muss seine Server komplett auf NTP-Server umstellen, die nicht zu Google gehören. In gemischt betriebenen Umgebungen könnte es passieren, dass die Server anschließend mit einer Sekunde Unterschied laufen.





