Software Freedom Law Center unterstützt Gnome

Die Gnome-Foundation, verantwortlich für die Entwicklung der Desktop-Umgebung Gnome erhält in rechtlichen Fragen Unterstützung des Software Freedom Law Center (SFLC).

Wie das Freedom Law Center bekannt gab, gilt Gnome ab sofort als neuer Klient der Non-Profit-Organisation. Anne Østergaard, stellvertretende Vorsitzende der Gnome-Stiftung zeigte sich erfreut über den professionellen Beistand, der auf Juristische Probleme im Open-Source-Umfeld spezialisiert ist.

Insbesondere das Patent- und Markenrecht gelten für Open-Source-Projekte als riskant. Die von SCO initiierte Klage wegen vermeintlichen Verstößen des Linux-Codes gegen Patente gilt als Paradebeispiel dafür. Wegen der Unwägbarkeiten, die sich aus diesem seit Jahren andauernden Verfahren ergeben, sind einige Linux-Firmen wie Red Hat dazu übergegangen, ihren Kunden eine Art Rechtschutzversicherung anzubieten.

Gnome hat als eines der beiden maßgeblichen freien Desktop-Projekte bereits einen Sitz im Software Freedom Law Center und konnte damit auf Beratung in strategischen Fragen zählen. Das SFLC hat Juraprofessor und Vorstandsmitglied der Free Software Foundation, Eben Moglen, 2005 gegründet.

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