SDN: Open Networking Foundation und On.lab fusionieren

Die beiden Non-Profit-Organisationen Open Networking Foundation (ONF) und Open Networking Lab (On.lab) schließen sich zusammen, um an Standards für Software Defined Networking (SDN) zu arbeiten.

Der Zusammenschluss soll weiter Open Networking Foundation (ONF) heißen. Während sich ONF bislang vor allem um das Openflow-Protokoll gekümmert hat, ist On.lab im wesentlichen für das Network OS Onos und Cord zuständig. Letzteres will die Central Offices der Telekommunikationsgesellschaften virtualisieren und ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Linux Foundation.

Laut einer Marktanalyse von Allied Market Research soll im SDN-Bereich 2022 ein Umsatz von etwa 133 Milliarden US-Dollar entstehen. Die beiden Projekte bilden zusammen ein weiteres SDN-Schwergewicht, und bringen eine zwei bis dreistellige Zahl assoziierter Unternehmen in die neue Organisation ein. Im Bord sitzen unter anderem AT&T, Google und NTT Communications.

Die Mitglieder wollen gemeinsam an Onos und Cord arbeiten, suchen aber auch den Kontakt zu anderen Open-Source-Projekten wie Open Daylight und der Open Platform for NFV (OPNFV). Man brauche nicht nur eine hochqualitative Open-Source-Software, sondern auch offene Standards und Schnittstellen, heißt es in der Ankündigung.

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