Eco-Mode: AVM zeigt neue Geräte

Netzwerkspezialist AVM hat bei der CeBIT seine Produktneuheiten vorgestellt. Unter anderem kommt die Linux-basierte Fritzbox als neues Topmodell 7270

Im Innern des kombinierten DSL-Modem/WLAN-Router Fritzbox ist es erneut enger geworden. AVM zeigt zur Messe die Version 7270, die nun auch als DECT-Basisstation dienen kann. Media-Streaming ist mit der Box ebenfalls möglich. Der PC muss dafür nicht eingeschaltet sein. An DSL-Standards kommt die Fritzbox mit ADSL, ADSL2+ und VDSL klar. VDSL verspricht bis zu 50 Mbit/s und weist damit eher in die Glasfaser-unterstützte Zukunft des DSL-Anschlusses. Als WLAN-Funkstandard ist 802.11n integriert.

Die Fritzbox unterstützt im Funkbetrieb einen Eco-Mode. Mit der Nachtschaltung und auch während dem Betrieb lässt sich laut AVM so die Funkleistung ganz abschalten oder auch im Betrieb reduzieren. Im zweiten Quartal wird die Box auf dem Markt erwartet.

Auch beim neuen Fritzfon 5130 setzt AVM auf den Eco-Mode und unterdrückt damit die lästige Eigenschaft von DECT-Telefonen, auch im aufgelegten Zustand mit unverminderter Funkleistung zu senden. AVM will im 5130 die Strahlung bei aufgelegtem Mobilteil in der Ladeschale „praktisch auf Null“ bringen. Sowohl der Eco-Mode des DECT-Telefons als auch der des WLAN-Routers sind über eine neue Firmware realisiert. Auch das für VoIP und Festnetz einsetzbare Telefon 5130 kommt im zweiten Quartal. Auf die WLAN-Funktion des Telefons, das bislang als vollwertige Fritzbox einsetzbar war, hat AVM im neuen Modell verzichtet.

Das schon vor längerer Zeit angekündigte Fritz Mini, ein Schnurlostelefon, das sich zum Telefonieren und für den Webzugang mit der Fritzbox verbindet, will AVM nun im zweiten Quartal fertig haben. 119 Euro lautet die Preisempfehlung für das Ipod-ähnliche Gerät, das Telefonie. E-Mail, RSS und Podcast beherrscht. In einer zweiten Ausbaustufe soll eine Audio-Station folgen, mittels der Fritz Mini für den Anschluss an die Stereoanlage gerüstet ist und darüber Musik wiedergeben kann.

Die Linux-Unterstützung sollte nach Aussage von AVM auch mit den neuen Modellen gegeben sein. Die auf Standards setzende Box und auch die Telefon-Devices dürften auch im Zusammenspiel mit Linux funktionieren, zumal die Fritzbox ohnehin auf ein Linux-Betriebssystemn setze, sagte ein AVM-Sprecher.

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