In einem Update zeichnet ein Chrome-Entwickler den künftigen Pfad für den Flash-Support in Google Chrome vor. Dieser führt direkt ins Altersheim.
Chromes Flash-Betreuer Anthony LaForge erklärt in einem Blogeintrag, wie der Browser Adobes Flashplayer in naher Zukunft in den Ruhestand schicken und durch HTML 5 ersetzen möchte. Zwar habe Flash eine wichtige Rolle bei der Adoption von Multimedia-Inhalten gespielt, doch HTML-5-Technologien seien sicherer, stromsparender und beschleunigen die Seitenladezeiten.
Webseiten würden 90 Prozent der Flashinhalte im Hintergrund laden, schreibt LaForge, um etwa Seitenanalyse zu betreiben. Das verlangsame das Laden von Seiten, ab September werde Chrome 53 solche Inhalte blockieren. Genau vor einem Jahr, mit Chrome 42, verwandelte Google Flash in ein Click-to-Play-Feature. Nutzer müssen seitdem solche Inhalte konkret anklicken, um sie abzuspielen, auf die Performance und den Energieverbrauch habe sich das sofort positiv ausgewirkt.
Im Dezember soll Chrome 55 HTML 5 zum Standard machen. Die Ausnahme seien Seiten, die nur Flash unterstützen. Bei diesen fordert Chrome die User beim ersten Besuch auf, Flash zu aktivieren, um die Seite zu besuchen. Die meisten Nutzer werden die Veränderung aber nicht bemerken, das Browsererlebnis werde schlicht sicherer und energieeffizienter ablaufen. Man arbeite mit Adobe zusammen, um die Transformation möglichst optimal zu gestalten.




