Eine ganze Menge Änderungen bringt die neue Version 1.6 von Discourse mit, einer freien Software für Artikelkommentare. Neben einer Timeline haben die Entwickler die Security verbessert und Umfragen vereinfacht.
Security nehme man bei Discourse sehr ernst, schreiben die Macher. Man versuche, Lücken möglichst im Laufe eines Tages zu stopfen. Zwei Nutzer der Software, Mitie und Nest, haben im Vorfeld des aktuellen Release Penetration Tests an Discourse vorgenommen. Im Zuge dessen wurden eine schwere Sicherheitslücke repariert und die Sicherheit in zahlreichen anderen Bereichen verbessert.
Eine vertikale Timeline im rechten Bereich ist bereits seit 2015 in Arbeit, die Pläne dafür gehen noch etwas weiter zurück. Ist das Browserfenster weit genug, erscheint am rechten Rand eine Zeitleiste, die zu jedem Eintrag Informationen anzeigt. Dazu gehören das aktuelle Datum einer Antwort mitsamt der Antwortnummer. Außerdem lässt sich zum ersten und letzten Eintrag springen, per “Back”-Button gelangt der Leser zurück zum zuletzt angeschauten Beitrag.
Das Umfrage-UI haben die Entwickler ebenfalls überholt, es bringt nun weniger Buttons mit. Themen lassen sich in Privatmitteilungen umwandeln und vice versa. Ein Feature, mit dem die Entwickler vor allem Gruppen ansprechen möchten. Schreibt ein Kommentator statt einem mehrere kleine Antworten, die aber inhaltlich zusammenhängen, lassen sich diese nachträglich in einen langen Post verwandeln. Auch doppelte Posts erkennt die Software nun anhand sich wiederholender Links besser und warnt den User, wenn ein Link bereits gepostet wurde. Nicht zuletzt machen sie das Opt-out einfacher, so können sich User schneller aus E-Mail-Benachrichtigungen ausklinken.
Es stecken noch weitere, kleinere Änderungen in Discourse 1.6, der Blogpost zur neuen Version zählt sie auf. Auf Github lässt sich der Quellcode der Version 1.6 herunterladen.






