Open-Data-Schnittstelle Oparl 1.0 macht Kommunen transparenter

Oparl will die Kommunen in Deutschland transparenter machen. Nun ist mit Version 1.0 der Open-Data-Schnittstelle fertig, über die Anwendungsentwickler auf die Infos von Kommunen zugreifen können – wenn diese mitspielen.

Hinter Oparl steckt die Open Knowledge Foundation. Ziel der Open-Data-Schnittstelle ist, die von den Kommunen genutzten Ratsinformationssysteme mit Hilfe verschiedener Anwendungen und über eine einheitliche Schnittstelle anzuzapfen. Das setzt voraus, dass die Kommunen ihre Ratsinformationssysteme mit der Schnittstelle ausstatten und Informationen in den Systemen veröffentlichen.

Die Bereitschaft dazu steigt allerdings seit Jahren. Die Oparl-Macher verweisen auch auf zwei existierende Transparenzprojekte, Politik bei Uns und München Transparent, bei denen die Schnittstelle bereits im Einsatz ist. Die Entwicklung von Oparl findet ansonsten auf Github statt.

In den nächsten Wochen soll nun eine zentrale Oparl-Datenbank entstehen, die Entwickler über “api.opal.org” ansprechen. In der Ankündigung bezeichnen die Macher Oparl als “ersten Open-Data-Standard in Deutschland”, sie hoffen, dass möglichst viele Kommunen ihre Ratsinformationssysteme mit der neuen Schnittstelle ausrüsten und Informationen online stellen.

ein ungelöstes Problem sei aber die Finanzierung von Oparl, an dem momentan mit Stefan Graupner, Ernesto Ruge und Konstantin Schütze drei Entwickler arbeiten. Damit die geschaffene Spezifikation offen bleibe, sollte auch die Finanzierung unabhängig stattfinden.

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