Docker 1.12 ist da und bringt neue Features mit, über die sich Container optimaler orchestrieren lassen. Zudem haben die Entwickler die Sicherheit verstärkt.
In Docker 1.12 haben die Entwickler mit Anderungen an der Docker Engine dafür gesorgt, dass sich viele Container auf vielen Hosts einfacher verwalten lassen. Dazu haben sie neue API-Objekte ergänzt (etwa Service und Node), so dass das API sich jetzt verwenden lässt, um Apps auf eine Gruppe von Docker Engines zu verteilen (Swarm).
Baut der Admin über “docker swarm init” einen Docker-Swarm auf, erzeugt Docker zunächst einen Node, der in einer Raft-Consensus-Gruppe die Rolle des Managers übernimmt. Weitere Manager lassen sich später ergänzen. Ein Raft Store im Arbeitsspeicher beschleunigt die Scheduling Performance.
Neuerdings lässt sich zudem nicht nur ein Service starten, der beispielsweise Nginx beinhaltet. Vielmehr kann der Admin eine Zahl an verteilten Replicas erzeugen, die gleich einen eingebauten Loadbalancing-Prozess mitbringen. Zugleich sind die Engines im Swarm selbstheilend: Fällt eine Nginx-Instanz aus, startet der Schwarm eine neue.
Auch an der Security haben die Entwickler gearbeitet. Wer ein Demo-Cluster aufbaut, erhält dank TLS-Support die selben Sicherheitsfeatures wie bei einem Production Cluster. Weitere Details zu den Neuerungen von Docker 1.12 liefert auch der Blogeintrag zu Docker. Den Quellcode gibt es auf Github.







