Moodle 3.1 ist in einer Version mit Langzeit-Support erschienen. Die Nutzer des freien Kursmanagement-Systems erwarten eine Reihe neuer Features und Verbesserungen.
Allgemeine Bugs wollen die Macher von Moodle 3.1 bis zum Ende des 8. Mai 2017 beheben, Sicherheitslöcher gar bis zum 13. Mai 2019, also drei Jahre lang. Bei den Neuerungen unterscheiden sie dabei solche für Lehrer, Admins und sämtliche User.
Moodle 3.1 baut für Lehrer nun ein Modul fest in den Kern ein, das kompetenzbasiertes Lernen unterstützt. Eingereichte Hausaufgaben lassen sich leichter bewerten, der Lehrer kann sie auch wahlweise aus dem System herunterladen, falls er sie offline bearbeiten möchte. Gelöschte Inhalte lassen sich, wenn nötig, einfach wiederherstellen. Diskussionen in den Foren kann der Lehrer bei Bedarf pinnen, für Workshop-Beiträge legt er den erwünschten Dateityp fest. Er kann Inhalte auf Wunsch für Außenstehende einsehbar machen und Kursaktivitäten taggen.
Admins können ein Kompetenz-Framework für die Site aufbauen, Templates für Lernpläne anlegen und die Plattform mit Hilfe von Solr mit einer globalen Suche ausstatten. Hochgeladene Dateien lassen sich für Anmerkungen aufbereiten, Lehrer können vom Admin angelegte Dateisystem-Repository durchforsten, Nutzer ihre Dateien dorthin hochladen. Das Anlegen einer neuen Lektion kann der Admin für die Lehrer vereinfachen, Tags in Gruppen organisieren.
User wiederum freuen sich über Bulk-Downloads, die mehrere Dateien in einem Zip-Archiv verpacken. Kurse lassen sich besser durchsuchen, andere User per Nachricht einfacher kontaktieren. Nicht zuletzt können die User dank Permalinks Forenbeiträge optimaler verteilen. Ein Upgrade-Guide für die neue Version wartet hier, herunterladen lässt sich Moodle ansonsten über die Download-Seite.





