Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) der Linux Foundation hat heute ihr zweites Projekt nach Kubernetes akzeptiert. Das kommt von Soundcloud, heißt Prometheus und ermöglicht Monitoring mit Time-Series-Datenbanken.
Solche Time-Series-Datenbanken speichern Datenpunkte in Verbindung mit ihrer zeitlichen Abfolge und bringen eigene Algorithmen mit, die aus diesen Daten Trends herausfiltern (mehr im Linux-Magazin 03/16). So sehen sie nicht nur Ausfälle von Komponenten, sondern auch auffällige Änderungen in Setups. Prometheus stammt vom Berliner Unternehmen Soundcloud und beherrscht diese Art von Monitoring für verteilte Systeme in Cloud-Umgebungen.
Für das Prometheus-Projekt ist damit die Suche nach einem organisatorischen Dach beendet. Das Projekt möchte nicht von einer Firma abhängig sein, die Linux Foundation repräsentiert einen Verbund verschiedenster Firmen und Organisationen. Es erhofft sich von dem Schritt eine langfristige Sicherung der Ressourcen und den Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur.
Die Linux-Foundation möchte in der CNCF Applikationen versammeln, die nativ in Cloud-Umgebungen zu Hause sind. Für sie trifft es sich gut, dass Prometheus mit Kubernetes bereits den zweiten Kandidaten der Foundation unterstützt.







